Raum bereit
Boden und Wände sind im vereinbarten Zustand, Anschlüsse zugänglich, Laufwege frei und empfindliche Flächen geschützt. Abweichungen werden vor dem Aufbau geklärt.
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Eine Küche entsteht nicht in einem einzigen Termin. Gute Koordination bedeutet, dass jede Station weiß, welche Angaben bestätigt sind und welche Arbeit als Nächstes folgt.
Planung, Lieferung, Montage und Anschluss hängen voneinander ab. Ein ungeklärter Wandwinkel kann die Platte verändern; ein anderes Gerät verändert Einbaumaß und Anschlusswert; ein schwieriger Zugang beeinflusst Lieferung und Vormontage. Deshalb werden Entscheidungen nicht nur mündlich weitergereicht, sondern in Plan und Umfang festgehalten.
Raum, Alltag, Form, Material und Budget werden zu einem prüfbaren Entwurf zusammengeführt. Unsichere Maße bleiben sichtbar, bis das Aufmaß sie ersetzt.
LEISTUNG EINORDNEN →DD–02Korpusse, Fronten, Platte und Einbaugeräte werden nach Plan zusammengesetzt, ausgerichtet und kontrolliert. Fachanschlüsse werden im Umfang eindeutig benannt.
LEISTUNG EINORDNEN →DD–03Bei tragfähigem Bestand können Front, Platte oder einzelne Geräte gezielt erneuert werden. Zustand, Maße und Wirtschaftlichkeit stehen vor dem Wunsch, alles auszutauschen.
LEISTUNG EINORDNEN →DD–04Zugang, Schutzwege, Reihenfolge und Zuständigkeiten werden vor dem Termin geklärt. Wasser und Elektrik gehören in fachkundige Hände und nicht in ein pauschales Nebenversprechen.
LEISTUNG EINORDNEN →Der frühe 3D-Entwurf hilft, Formen und Proportionen zu vergleichen. Er kann mit groben Angaben beginnen. Vor der Bestellung werden Wandlängen, Winkel, Höhen, Fenster, Türen und Anschlüsse jedoch verlässlich aufgenommen. Erst dann lassen sich Passleisten, Plattenausschnitte und Sonderteile sicher bestimmen.
Parallel wird die Ausstattung konkret: Geräte erhalten Modellbezeichnungen, Schränke ihre Breiten und Innenausstattung, Arbeitsplatten Material und Kante. Lieferung, Aufbau, Anschlussarbeiten, Rückbau und Entsorgung werden getrennt aufgeführt. Was nicht Teil des Umfangs ist, sollte ebenso deutlich sein wie das, was enthalten ist.
Für Wohnungen in historische Bauzeit- oder anderem Dresdner Bestand werden Zugangswege früh fotografiert. Treppenläufe, Podeste, Türen und Aufzüge müssen zu Korpussen und langen Plattenteilen passen. Ein Stadtteilname ersetzt diese Prüfung nicht.
Boden und Wände sind im vereinbarten Zustand, Anschlüsse zugänglich, Laufwege frei und empfindliche Flächen geschützt. Abweichungen werden vor dem Aufbau geklärt.
Montageunterlage, gelieferte Teile und letzte Freigabe tragen denselben Stand. Ersatzteile oder Modelländerungen werden nicht stillschweigend eingebaut.
Fronten, Auszüge, Fugen, Geräte und sichtbare Anschlüsse werden gemeinsam betrachtet. Offene Restarbeiten kommen nachvollziehbar ins Protokoll.
Bei einer Renovierung beginnt die Kette anders: Zuerst wird geprüft, ob Korpusse, Beschläge und Aufteilung die weitere Nutzung rechtfertigen. Eine neue Platte kann Ausschnitte und Wandanschlüsse verändern; neue Fronten brauchen passende Bohrbilder; ein neues Gerät muss in Nische und Elektrik passen. Nur wenn diese Abhängigkeiten stimmen, ist Teilmodernisierung wirklich die wirtschaftlichere Lösung.
Sie müssen die richtige Station nicht selbst diagnostizieren. Beschreiben Sie Bestand, Ziel und Zeitrahmen. Wir ordnen, ob zunächst Planung, Zustandsprüfung oder ein konkreter Montageumfang gebraucht wird.
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